Wir betreten ein Zeitalter, in dem digitale Ebenen nicht mehr „innerhalb des Bildschirms“ existieren. Augmented- und Mixed-Reality-Brillen versprechen, Informationen zu einem natürlichen Teil der Welt um uns herum zu machen – überlagert von Architektur, Produkten, Exponaten und Arbeitsplätzen. Möglich wird dies durch Fortschritte bei kompakten Displays für Brillen (mehr als 50 Unternehmen weltweit arbeiten derzeit daran, darunter Google, Samsung, Meta, Snap, Amazon, Microsoft und andere) und neue Eingabemethoden, bei denen jede flache Oberfläche in der Nähe – ein Tisch, Ihr Knie, ein Ordner – zur Oberfläche für Tippen und Texteingabe wird, während die Gestenerkennung den Rest erledigt. Diese Richtungen werden in akademischen Arbeiten und technischen Prototypen aktiv weiterentwickelt und legen den Grundstein für komfortable, schlanke AR/MR-Geräte der nächsten Generation. Ganz zu schweigen von Controllern, Hand-Tracking, Eye-Tracking und vielen anderen großartigen Erfindungen.
Wir können davon ausgehen, dass AR-Brillen in nur drei bis vier Jahren weltweit in großem Umfang zum Einsatz kommen werden, ähnlich wie einst Smartphones in unser Leben Einzug hielten.
Die entscheidende Frage für Unternehmen lautet jedoch: Welche Inhalte kommen in Brillen tatsächlich an? Nachfolgend finden Sie zwölf Ideen, wie das Erlebnis morgen aussehen könnte und was Sie heute schon im Browser mit WebAR – insbesondere auf der MyWebAR-Plattform – skizzieren können, um Brillen mit vorgefertigten Szenarien zu entwickeln.
1. Die Stadt als „Lehrbuch und Wegweiser“
Morgen in AR-Brillen. Wenn Sie sich einer Fassade oder einem Denkmal nähern, sehen Sie eine Ebene mit Geschichten, Rekonstruktionen, Routenhinweisen und „Hotspots“ zur Interaktion – Inhalte sind an ein volumetrisches Objekt „angehängt“.
Machen Sie es noch heute mit WebAR. Mit Spatial Tracking im Web können Sie Szenen direkt an einem Gebäude oder einer Skulptur verankern: Erstellen Sie einen „Anker“ vom realen Objekt und platzieren Sie Videos, Modelle und Schaltflächen darin. MyWebAR bietet eine verständliche Anleitung zum Scannen/Verankern und eine detaillierte Übersicht über Anwendungsfälle.
2. „Sprechende“ Verpackungen und Regale
Morgen in AR-BrilleMit einem Blick auf die Verpackung erhält der Käufer ein Rezept, Informationen zur Herkunft der Zutaten, Geschmackskombinationen und einen Schnellcoupon – alles freihändig und ohne Scanner.
Machen Sie es noch heute in WebARWebAR auf Verpackungen funktioniert bereits als kostengünstiger, steuerbarer „Bildschirm“: Rezepte, Umfragen, dynamische Angebote, Marken-Storytelling – und all das wird aktualisiert, ohne dass die physische Verpackung neu gedruckt werden muss. Aussagekräftige Fälle und Beispiele finden Sie in den MyWebAR-Materialien zu AR-Marketing, E-Commerce und Einzelhandel.
3. Stadien, Festivals, Ausstellungen: eine lebendige Bühne
Morgen in AR-Brillen. Auf den Tribünen sehen Sie Statistiken und Wiederholungen des Spielfelds, bei einem Konzert synchronisierte Effekte und an einem Stand ein „Portal“ zu neuen Realitäten.
Tun Sie es noch heute in WebAR. WebAR lässt sich einfach per QR-Code starten, ohne Apps – Navigation, Quests, Minispiele, ein Markenmaskottchen, Sponsorenaktivierungen, Sammler-Souvenirs nach dem Spiel/der Show. Eine Reihe konkreter Szenarien finden Sie im MyWebAR-Event-Playbook.
4. Lehrbücher und Labore am Schreibtisch
Morgen in AR-Brillen. Anatomie, Chemie, Mechanik – im Maßstab 1:1 auf dem Tisch; Aufgaben per Sprache und Gesten; der Lehrer startet eine gemeinsame Szene, die die Schüler von ihrer Seite aus sehen.
Tun Sie es noch heute in WebAR. Volumetrische Modelle, Aufgaben und Quests im Unterricht und zu Hause – WebAR bietet bereits jetzt „Wow + Nutzen“ ohne den Kauf von Geräten. Sehen Sie sich die Auswahl „17 Möglichkeiten zur Nutzung von AR in der Bildung“ und Beispiele von Universitäten an.
5. ProProduktionshinweise und Training am Arbeitsplatz
Morgen in AR-Brillen. Montageschritte, Sicherheitsmarkierungen und kontextbezogene Eingabeaufforderungen sind an der Ausrüstung „angebracht“. Der Bediener arbeitet freihändig, während das System das Objekt „versteht“.
Tun Sie es noch heute in WebAR. Webszenen über 3D-Objektanker: Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Videofragmente, Wissensabfragen. Dies ist bereits mit 3D-Objektverfolgung und räumlicher Verankerung möglich. Eine Übersicht über Technologien und Anwendungsfälle finden Sie in den 3D- und Raummaterialien.
6. Navigation auf dem Campus, in Museen und Einkaufszentren
Morgen in AR-Brillen. „Pfeile“ und Routentipps erscheinen direkt im Raum; neben einer Anzeige – einer Ebene mit Spezifikationen, Preisen und Vergleichen.
Tun Sie es noch heute in WebAR. Zonenmarkierungen, Ausstellungsquests, „sprechende“ Schaufenster und Plakate – all diese Elemente lassen sich bereits im Browser zusammenstellen. Ideen finden Sie in Next-Gen-Marketing-Artikeln.
7. Einzelhandelsszenen: Vergleichen und auswählen
Morgen in AR-Brillen. Am Regal erhält der Käufer eine „Live“-Karte: Hinweise zur Verwendung, Kombinationsmöglichkeiten, Bewertungen, ein schnelles Angebot – und vielleicht sogar eine sofortige virtuelle Anprobe auf Ihrem Hologramm.
Tun Sie es noch heute in WebAR. Kurze Szenarien eignen sich hervorragend für den Einzelhandel: ein Mini-Guide, Pairing/Rezept, Geschmacksabstimmung, „Im Wallet speichern“. Siehe „10 ungewöhnliche Ideen für den Einzelhandel“.
8. Museen und öffentliche Kunst
Morgen in AR-Brillen. Exponate werden neben dem Original „lebendig“, Audioguides werden mit Ihrer Position synchronisiert und Außeninstallationen fügen eine spielerische und erzählerische Ebene hinzu.
Tun Sie es noch heute in WebAR. Dasselbe gibt es bereits im Web: AR-Ebenen auf Exponaten, „Portale“, interaktive Quizze, Stadtrouten mit räumlichen Ankern. Realisierte Ideen finden Sie in unseren Artikeln.
9. Architektur und Entwicklung
Morgen in AR-Brillen. Auf einer Baustelle – die zukünftige Fassade auf dem realen Volumen; auf dem Grundstück – eine „Firmware“ technischer Informationen.
Tun Sie es noch heute in WebAR. Durch die räumliche Verfolgung von Gebäuden können Sie bereits 3D-Ebenen und Visualisierungen zukünftiger Renovierungen direkt auf Fassaden platzieren.
10. Bücher und Verlagswesen
Morgen in AR-Brillen. Ein Cover „erzählt“ die Geschichte; Figuren betreten den Raum; das gekaufte Buch schaltet interaktive Kapitel und die Beteiligung des Lesers an Szenen frei.
Tun Sie es noch heute in WebAR. Cover und Spreads mit AR-Ebenen, Buchtrailer und Aufgaben – alles lässt sich schnell als Web-Szenen zusammenstellen; Beispiele finden sich in Lehrmaterialien und Fallstudien.
11. Restaurants und Menüs
Morgen in AR-Brillen. Sie sehen die tatsächliche Portionsgröße, Zutaten und Getränkekombinationen – direkt am Tisch.
Tun Sie es noch heute in WebAR. Ein per QR-Code gestartetes Browsermenü: Portionsvisualisierung, Zutatenbeschreibungen, sofortige Sprachumschaltung – ein typisches „schnelles“ Szenario für F&B. Ideen finden sich in Einzelhandelsauswahlen und Marketingartikeln.
12. Transparenz und Nachhaltigkeit
Morgen in AR-Brillen. Wenn Sie den Artikel betrachten, werden neben ihm Recyclingtipps, Informationen zur Herkunft der Inhaltsstoffe und eine „Reisekarte“ des Produkts angezeigt.
Tun Sie es noch heute in WebAR. Diese „langen“ Geschichten passen nicht auf ein Etikett – aber sie leben perfekt in einer WebAR-Szene: Herkunftskarten, Recycling-Ratschläge, überprüfbare Fakten und Links.
Warum das bei Brillen tatsächlich praktisch ist
Damit AR-Inhalte die Realität nicht zerstören, muss das tragbare Display selbst leicht sein und über die richtige Transparenz sowie eine hohe Bildstabilität verfügen. Genau daran arbeiten die Entwickler zukünftiger Brillen für den Massenmarkt: die Reduzierung von Optik und Stromverbrauch bei gleichbleibender Lesbarkeit und Tiefe. Und die Eingabe in AR beschränkt sich nicht mehr nur auf das „Stochern in der Luft“: Es gibt Forschungsergebnisse, bei denen eine gewöhnliche flache Oberfläche zu einer praktischen „Eingabefläche“ für MR wird – schnelles Tippen, Gesten, Tippen – was die Praktikabilität für unterwegs deutlich erhöht.
Bei Inhalten für Brillen geht es nicht um „einen weiteren Bildschirm“, sondern um die richtigen Ebenen auf der Welt. Wer heute mit dem Testen von Szenarien im Browser beginnt, wird mit fertigen Formaten, Daten und Metriken auf AR/MR-Geräte in Massen zugreifen können – und sich so die „ersten Regale“ in der neuen räumlichen Aufmerksamkeitsökonomie sichern.

